
Wissenswertes
Was sollten Sie über Triggerpunkt wissen?
Ein Triggerpunkt ist eine lokal begrenzte, schmerzhafte Verhärtung im Muskel oder im umgebenden Fasziengewebe. Er entsteht, wenn einzelne Muskelfasern dauerhaft angespannt bleiben und sich nicht mehr vollständig entspannen können. Man kann ihn oft als kleinen, druckempfindlichen Knoten im Muskel ertasten.
Das Besondere an einem Triggerpunkt ist, dass der Schmerz nicht nur an der Druckstelle selbst auftritt. Häufig strahlt er in andere Körperregionen aus. Zum Beispiel kann ein Triggerpunkt im Schulter-Nacken-Bereich Kopfschmerzen oder Schmerzen bis in den Arm verursachen. Dieses sogenannte übertragene Schmerzbild ist typisch für Triggerpunkte.
Triggerpunkte entstehen meist durch Überlastung, einseitige Bewegungen, Fehlhaltungen, Stress, Kälte oder zu wenig Bewegung. Auch nach Verletzungen oder längeren Schonphasen können sie sich entwickeln. In dem betroffenen Muskelbereich ist die Durchblutung vermindert, der Stoffwechsel verschlechtert sich und es sammeln sich schmerzauslösende Substanzen an.
Triggerpunkte sind keine Entzündung und kein struktureller Schaden, können aber starke und anhaltende Schmerzen verursachen sowie die Beweglichkeit einschränken. Der Muskel wird schwächer, schneller müde und fühlt sich oft hart oder verspannt an.
In der Physiotherapie werden Triggerpunkte gezielt behandelt, zum Beispiel durch manuelle Drucktechniken, Dehnung, Bewegung und aktive Übungen. Ziel ist es, die Durchblutung zu verbessern, den Muskel zu entspannen und das normale Bewegungsgefühl wiederherzustellen.
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